Informationen für Betroffene und Angehörige
Ratgeber Nesselsucht
Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Nesselsucht

Links zur Nesselsucht

urticaria network e. V.:
www.urtikaria.net

Deutscher Allergie- und Asthmabund e. V.:
www.daab.de

Ärzteverband Deutscher Allergologen e. V.:
www.aeda.de

Deutsche Haut- und Allergiehilfe e. V.:
www.dha-allergien.de

ECARF Stiftung für Allergieforschung:
www.ecarf.org

 

28. April 2017
Im ersten weltweiten Bericht zu Psoriasis werden die Erkrankungszahlen und die Auswirkungen von Psoriasis auf den Alltag erläutert.
  
20. April 2017
Die Kälteurtikaria ist eine Form der Nesselsucht, bei der die Haut mit Quaddeln und Juckreiz auf Kälte reagiert.
  
07. April 2017
Die Therapie von Neurodermitis setzt sich aus Basistherapie, also der Pflege der Haut, und Stufentherapie zusammen.
  
24. Februar 2017
Die Kältetherapie kann sowohl bei rheumatischen als auch bei Hauterkrankungen zum Einsatz kommen.
  
17. Februar 2017
Biologika werden vor allem bei schwereren Verläufen von Psoriasis eingesetzt. Die Langzeitwirkung von Biosimilars muss noch weiter erforscht werden.
  

Die Nesselsucht kann für die Betroffenen sehr unangenehm sein. Es gibt Hilfen, die den Betroffenen u. U. Linderung verschaffen können. Dazu können z. B. kühlende Umschläge gehören, wenn keine Kälteurtikaria vorliegt. Auch antihistaminische Gels oder mentolhaltige Cremes können die Symptome bessern. Auf kortisonhaltige Salben sollte man hingegen verzichten, da diese ihre Wirkung meist zu spät entfalten. Neben bestimmten Medikamenten sollten Betroffene außerdem auf Stress verzichten, da es ansonsten zu einer Vermehrung der Urtikariaschübe kommen kann. Des Weiteren kann eine Ernährungsumstellung oder der Verzicht auf Alkohol und Koffein hilfreich sein.

Therapie Nesselsucht

Bei der Therapie einer Nesselsucht unterscheidet man die akute und die chronische Nesselsucht. Da die Symptome einer akuten Nesselsucht nach einigen Tagen oder Wochen von selbst verschwinden, wird hier keine ursächliche Therapie durchgeführt. Die Therapie beschränkt sich in diesem Fall auf eine Behandlung der Symptome, z. B. die Reduzierung der Quaddeln durch den Einsatz von Antihistaminika. Bei einer chronischen Nesselsucht ist es wichtig, die Ursache der Nesselsucht herauszufinden, um die Therapie darauf abstimmen zu können. Die Therapie besteht in diesem Fall hauptsächlich darin, die Faktoren zu meiden, die die Nesselsucht auslösen. Des Weiteren kann eine medikamentöse Therapie erfolgen.

Bei einer Nesselsucht (Urtikaria) wird vermehrt Histamin durch die Mastzellen ausgeschüttet. Dadurch kommt es u. a. zu einer Gefäßerweiterung, wodurch die für eine Nesselsucht typischen Quaddeln entstehen. Da es unterschiedliche Gründe für die Entstehung einer Nesselsucht gibt, unterscheidet man verschiedene Arten der Nesselsucht. Die Auslöser für eine spontane Nesselsucht sind noch nicht geklärt. Mögliche Ursachen können z. B. ein Infekt oder eine Intoleranz sein. Durch physische Reize, wie z. B. Kälte oder Licht kann die physikalische Nesselsucht ausgelöst werden. Des Weiteren gibt es die aquagene und die cholinergische Nesselsucht sowie die Kontakt- und Anstrengungsurtikaria.